18.03.2019
Neue „0,5 %-Regel“ für Dienstfahrräder und -pedelecs

Gute Nachrichten zum Dienstrad! Die obersten Finanzbehörden der Länder haben einen neuen Dienstrad-Erlass veröffentlicht. Dadurch wird das JobRad jetzt noch attraktiver. Der geldwerte Vorteil für die private Nutzung des Rades muss vom Jobradler nur noch mit 0,5% statt wie bisher mit 1% des Brutto-Listenpreises versteuert werden. Bei einem Pedelec im Wert von 3.000 Euro ergibt das für den Jobradler je nach persönlichem Steuersatz eine zusätzliche Ersparnis von ca. 200 Euro!

Was bedeutet dies konkret für Sie?

Bei neu abgeschlossenen JobRad-Verträgen sparen Sie zukünftig bis zu
40 Prozent gegenüber dem herkömmlichen Kauf – das ist ein sattes Einspar-Plus von
7 Prozent!

So funktioniert die neue „0,5 %-Regel“:

Für Diensträder und -pedelecs halbiert sich ab sofort die Bemessungsgrundlage, nach der die Höhe des zu versteuernden geldwerten Vorteils bei privater Nutzung berechnet wird. Durch die neue, von den obersten Finanzbehörden der Länder per Erlass geregelte steuerliche Behandlung der Überlassung von (E-)Fahrrädern – die neue „0,5 %-Regel“ – werden Leasing-Diensträder im Fall einer Gehaltsumwandlung für Angestellte noch attraktiver. Im Vergleich zum herkömmlichen Kauf sind nun Einsparungen bis zu 40 Prozent möglich. Die Neuregelung gilt für alle vom 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2021 neu abgeschlossenen Dienstrad-Leasingverträge.

Wann ist ein Dienstrad steuerfrei?
Im vergangenen Jahr hat der Bundestag bereits die Steuerfreiheit für Diensträder beschlossen – wenn sie vom Arbeitgeber zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn zur Verfügung gestellt werden. Das vollständig arbeitgeberfinanzierte JobRad ist aber noch die Ausnahme: Auch wenn sich immer mehr Unternehmen an den Kosten beteiligen, entfällt die Versteuerung aktuell nur für einen kleinen Teil der Dienstrad-Nutzer. Deshalb hat sich JobRad in den vergangenen Monaten auf politischer Ebene für die Neuregelung stark gemacht, die allen Dienstradlern zugutekommt.

Die faktische Halbierung der 1 %-Regel entspricht der von uns geforderten steuerlichen Gleichstellung von Diensträdern mit Dienst-E-Autos, die seit Jahresbeginn ebenfalls nur noch mit 0,5 Prozent besteuert werden. Wir freuen uns sehr, dass jetzt alle JobRadler – egal, ob der Arbeitgeber das Dienstrad finanziert oder nicht – vom Willen der Politik zu mehr umweltfreundlicher Mobilität profitieren.

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