Eine Gangschaltung ändert an einem Fahrrad die Übersetzung zwischen Tretlager und dem angetriebenen Hinterrad. Sie wirkt sich auf die Relation zwischen eingesetzter Kraft und der zurückgelgten Strecke aus. Klingt kompliziert – ist es in der Praxis aber nicht: Fährt man in einem kleinen Gang benötigt man wenig Kraft – muss aber schnell kurbeln, um voran zu kommen. Schaltet man die Gänge hoch, wird das Treten schwerer – aber man kann langsamer kurbeln und fährt dabei viel schneller. Bedeutet: Bergauf in einen kleinen Gang wechseln, dann fällt das Treten in die Pedale leichter. Bergab in einen hohen Gang wechseln, damit man mit langsamen Treten kräfteschonend richtig Speed bekommt!

Varianten einer Gangschaltung beim Fahrrad: Nabenschaltung, Kettenschaltung, Pinionschaltung.